FelderhofBlog

Informationen zum Projekt

Gästebuch

Ihre Meinung zu Felderhof II interessiert uns!

Haben Sie weitere Fragen zum Projekt Felderhof, die wir hier nicht behandeln? Wir freuen uns jederzeit über Rückfragen, Themenvorschläge oder ein Feedback von Ihnen – So helfen Sie uns dabei, unser Informationsangebot entsprechend Ihrer Anregungen weiter zu entwickeln und zu ergänzen.

Ihr InDor-Team

7 Kommentare zu “Gästebuch

  1. Harald Gorris
    30. April 2012

    Warum ich der Überzeugung bin, dass hier keine Wohnungen sondern Gewerbe hingehört?

    1.) Die Nähe zu einer der am stärksten befahrenen Bahnlinien in NRW mit erheblichem Ausbau in Zukunft und dem damit verbundenen Lärm und den Erschütterungen verbietet hier eine Wohnbebauung.

    2.) Die immer noch ungeklärte Altlastenfrage. Auch nach einer wie immer gearteten Sanierung bleibt es der unsaubere Boden einer Industriebrache. Auch das geplante Einziehen einer Sperrfolie mit Aufschüttung von „sauberem“ Erdreich löst dieses Problem nicht!

    2.) Wenn das Balcke Dürr Gelände in absehbarer Zeit „vollgelaufen“ ist wird in Ratingen wieder Bedarf nach hochwertigen Gewerbeflächen bestehen. Dies ist eine solche! Ungeeignet für Wohnbebauung aber hervorragend geeignet für Gewerbeansiedlung: kurze Wege zu Autobahn und Flughafen und in nächster Nähe zur Topadresse Balcke Dürr gelegen.

  2. Siegfried Aring
    11. Mai 2012

    Was treibt uns denn, in dieser hochverlärmten Lage Wohnbebauung in dieser Dichte durchzupeitschen. Der Plangeber trägt die Verantwortung für die absehbare Entwicklung. Wohnen hinter über 5 m hohen Schallschutzwänden dicht an dicht , in der Nähe der Hochspannung, in einer Art Käfighaltung und schallisolierten mit künstlicher Lüftung ausgestatteten Räumen, auf einem eigentlich nur für Gewerbe aufbereiteten Boden – was läuft da ab??
    Lärm macht krank, die Abwägung der grundsätzlichen Eignung dieser Flächen und zu diesem speziellen Nutzungsaspekt hat in der Darlegung der Planung nicht ausreichend stattgefunden.

    Die Planung muss auf VERBESSERUNG abstellen, muss Lösungen aufzeigen, die am Standort die städtebauliche Qualität verbessern helfen. Das ist nicht zu erkennen. Wenn auf die gewerbliche Nutzung aus welchen Gründen auch immer verzichtet wird (damals geplant mit großflächiger Versiegelung wegen der Altlasten, W III Wasserschutzgebiet, der Nähe von Wohnen und Arbeiten /Verkehrsvermeidung, der nutzungsbedingten geringeren Verkehrsmenge), muss die Argumentation sich auch damit intensiv auseinandersetzen. Das reine Trägerinteresse reicht da nicht.

    Der Entwurf bedarf der Überarbeitung einschließlich der begleitenden Daten und Fakten(Begründung).
    Witz oder Wahrheit, Städtebau oder Legoland

    Es fehlt an der ausreichenden Darlegung der Erforderlichkeit von zusätzlichem Wohnraum, die vorhergehenden Untersuchungen lassen da die demographische Entwicklung und den Wandel mit der möglichen und absehbare Aufbereitung von vorhandenem Wohnraum z.B. in Ratingen Ost und -Süd außer Acht – 20- Jahres – Perspektive.

    Für geplante Infrastruktur (Versorgung) fehlt es an Parkraum, d.h. vor dem nördlichen WA- Gebiet fehlt mindestens eine Parkzeile.

    Lidl hat sich im Vertrauen auf benachbartes GE angesiedelt, sie werden auch wohl bei verlängerten Öffnungszeiten –damit ist im Einzelhandel zu rechnen- nicht auf die benachbarte Wohnnutzung Rücksicht nehmen.

    Die Planung löst soziale kommunale Infrastruktur aus oder nutzt vorhandenen Baulichkeiten und Ressourcen. Dafür werden die Kosten im städtebaulichen Vertrag abgeschöpft. Das Geld sollte zweckgebunden reserviert werden zusammen mit den Mitteln aus früher abgewickelten Wohnprojekten aus der Nähe . Eine KIGA- Fläche ist bereits am Felderhof grundstücksmäßig reserviert und im Besitz der Stadt.

    Die Planung muss die Verkehrsentwicklung SANDSTRASSE einbeziehen, d.h. diese Verkehrsmengen sind einzuarbeiten, weil die Schließung des Bahnübergangs SANDSTRASSE absehbar ist (Bundesprogramm zur Beseitigung schienengleicher Bahnübergänge) und die Eisenbahnstrecke zukünftig noch stärker belastet wird. Für diese Verkehrsvariante gibt es keine Alternative – sie ist also zwingend.

    Wenn das Projekt weiterverfolgt wird, sollten die Dichtewerte reduziert werden – nicht wegen der vorhandenen, sondern mehr wegen der zukünftigen Bewohner, ein „Calor Emag“ reicht in Ratingen. Das Baugebiet sollte auf mehrere Bauträger aufgeteilt werden, damit nicht nur ein Träger seinen Einheitsbrei ausgießt und es sollte eine Fläche für altersgemischte selbstorganisierte Wohnformen reserviert werden (Fläche der ehemaligen Villa am Felderhof, die Maßnahme FEUERWEHR für diesen Zweck dauert zu lange), wovon der Ausschuss bei der Besichtigung in Dortmund so begeistert war !!

    [Text von der Redaktion gelöscht]

    • FelderhofBlog
      14. Mai 2012

      Sehr geehrter Herr Aring,
      es mögen Ihrerseits zwar Zweifel an der Eignung von Frau Sander bestehen, es geht hier jedoch um Projektfragen und nicht um Personalfragen. Die vorherige Tätigkeit von Frau Sander ist hier nicht relevant. Zur besseren Transparenz haben wir die schreibenden Personen auf dem Blog namentlich genannt, dies sollte aber nicht zu einem persönlichen Angriff auf diese führen. Was im Übrigen auch den Regeln einer ordentlichen Diskussion zu wieder läuft. Aus diesen Gründen sahen wir uns leider gezwungen das Ende Ihres Kommentars zu löschen.
      Mit freundlichen Grüßen
      der Administrator

  3. InDor
    14. Mai 2012

    Gerade der demographische Wandel, nicht nur die derzeitige Stagnation sondern auch die Überalterung der Wohnbevölkerung in Ratingen löst die Notwendigkeit der Schaffung neuen Wohnangebotes aus. Es ist seit langem Ziel der Stadt Ratingen die Bevölkerungszahl zu halten, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Als Nachbarstadt zu Düsseldorf hat Ratingen die Chance den Überhang aus Düsseldorf zumindest in Teilen zu bedienen. Darüber hinaus muss es auch das Interesse der Stadt Ratingen sein, die vorhandene Infrastruktur wie z.B. Kindertagesstätten oder Schulen zu sichern. Vor diesem Hintergrund ist es mehr als sinnvoll und wurde auch angemessen im Rahmen der Bauleitplanung dargelegt, Wohnbaulandausweisung auf einer innerstädtischen Brache vorzunehmen. So ist gewährleistet, dass die vorhandene Infrastruktur genutzt wird und eine Zersiedlung der Landschaft durch neue Wohngebiete in Stadtrandlagen vermieden wird. Für darüber hinausgehende notwendige Infrastrukturmaßnahmen wird der Investor finanzielle Leistungen erbringen. Dieses Vorgehen ist sowohl im städtischen als auch im regionalen Interesse und wird so auch von der Bezirksregierung Düsseldorf unterstützt.
    Das Baugebiet Felderhof 2 wird von InDor einem Gemeinschaftsunternehmen der Bauträger Interboden und Dornieden realisiert. Diese Konstellation hat sich bereits am Felderhof 1 bewährt, dort ist genauso wenig „Einheitsbrei“ entstanden wie dies im Felderhof 2 der Fall sein wird. Eine Mischung aus Einfamiliendoppel- und –reihenhäusern sowie barrierefreiem Geschosswohnungsbau soll für die nachweislichen Bedarfe der unterschiedlichen Zielgruppen angeboten werden.
    Im laufenden Bebauungsplanverfahren wurde und wird weiterhin den hohen gesetzlichen Anforderungen an gesunde Wohn- und Lebensverhältnisse Rechnung getragen. Dies gilt insbesondere für den Lärmschutz. Hierzu haben wir in unserem Blog unter dem Artikel Lärmemissionen Stellung bezogen. Ob der Lärmschutz über Schallschutzwände oder wie im Felderhof 1 zusätzlich über die Anordnung von Garagen oder anderen städtebaulichen Lösungen erfolgt, ist noch in der Diskussion. Dazu dient unter anderem auch die öffentliche Erörterung in diesem Blog.
    Im städtischen Verkehrsgutachten, das eine weitergehende Betrachtung der Verkehrssituation zum Inhalt hatte, wurde auch den Planfall Schließung des Bahnübergangs Sandstrasse mit berücksichtigt. Die für diesen Fall notwendigen Umbaumaßnahmen sind erarbeitet worden, und wären dann entsprechend umzusetzen.

  4. InDor
    18. Mai 2012

    Das in einem Kommentar im Gästebuch angesprochene Geländes der Firma Balke Dürr möchten wir zum Anlass nehmen, um aufzuzeigen, welche Wandlungen bei Industrie- und Gewerbebrachen in Ratingen vollzogen wurden. Auch hier wurde eine ehemals industriell genutzte Fläche zu einem abwechslungsreichen Wohn- und Gewerbegebiet umgewandelt. Bei der Umwandlung dieser ehemaligen Industrieflächen waren ebenfalls nahezu alle Themen (Verkehr, Boden, Lärm, etc.) in unterschiedlichster Ausprägung zu berücksichtigen, die auch im Felderhof II eine Rolle spielen.

    Die Nähe zur Autobahn und zum Ostbahnhof war gerade hier auch für Gewerbebetriebe sehr interessant, was dazu führte, dass sich das Gebiet sehr schnell entwickelte. Im Felderhof II ist die Nähe zum Bahnhof und zur Autobahn eben nicht gegeben und somit für Gewerbebetriebe daher nicht in gleicher Weise von Interesse.

    Ein weiteres Beispiel ist das Gelände der Firma Carlor Emag, ebenfalls in Ratingen Ost. Auch hier wurde ein Gelände eines ehemaligen Industriebetriebes in ein zentrumnahes Wohngebiet umgewandelt. Ein denkmalgeschütztes Bürogebäude wurde erhalten und durch ein Hotel und Einzelhandelsgeschäfte ergänzt. Auch hier waren alle Themenbereiche ähnlich wie im Felderhof II zu berücksichtigen. Die letzten Flächen werden zur Zeit mit Wohngebäuden entlang der vielbefahrenen Bahnhofstraße bebaut. Auch hier sind Lösungen zur Schallprobelmatik gefunden worden.

    Die genannten Beispiele zeigen, dass eine Umwandlung von nicht mehr genutzten Industrie- und Gewerbeflächen zu Wohnbauland gerade in den zentrumsnahen Bereichen möglich ist und hier Lösungen gefunden wurden.

    In der Zukunft wird es daher immer wichtiger sein nicht mehr genutzte Industrieflächen umzuwandeln um einer weiteren Zersiedlung der Landschaft entgegenzuwirken.

  5. Erdal Özdemir
    3. Januar 2013

    Hallo InDor-Team
    Ich finde das Projekt „Felderhof“ sehr interessant.
    Zumal wir in der Nähe wohnen und auf der Suche nach Eigenheim sind
    und wir gern hier ein Rehenhaus kaufen würden.
    Daher möchten wir Sie bitten, liebe InDor-Team unsere Kontaktdaten an
    den Vertrieb weiter zu leiten.
    Ich hoffe, dass das Projekt noch in 2013 beginnen kann.
    Herzliche Grüße

  6. Pingback: Herzlich Willkommen | FelderhofBlog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: