FelderhofBlog

Informationen zum Projekt

Schalltechnische Untersuchung

Um für das Plangebiet am Felderhof Planungsrecht für die Errichtung einer Wohnbebauung zu schaffen, wurde eine erneute schalltechnische Untersuchung vorgenommen.

Diese schalltechnische Untersuchung hat die auftretende Lärmimmission innerhalb des Plangebietes ermittelt. Dabei wurde dem aktuellen Planungsstand Rechnung getragen. Die Untersuchung erfolgte auf Grundlage der schalltechnischen Orientierungswerte der DIN 18005 (Schallschutz im Städtebau).

Ausgangspunkt für die Emissionsberechnung aus dem Schienenverkehr der östlich angrenzenden Güterzugtrasse ist die Auslastung der Strecke, die seitens der DB Netz AG für den Prognosehorizont 2025 zur Verfügung gestellt wurden. Auf Basis dieser Angaben wurden die entstehenden Schallemissionen im Tages- und Nachtzeitraum berechnet.

Ausgehend von diesen berechneten Emissionsschallpegeln, wurden mittels eines digitalen Simulationsmodells die Immissionen,  also die individuellen Geräuschbelastungen innerhalb des Plangebietes, ermittelt. Der Rechengang des Programmes berücksichtigt dabei für jeden einzelnen Immissionspunkt (Fassadenpunkt der geplanten Bebauung) die individuelle Schallbestrahlung.

Ergebnisse und Beurteilung (ohne Schallschutzmaßnahmen)
An den geplanten schutzbedürftigen Gebäuden ergeben sich ohne Schallschutzmaßnahmen Beurteilungspegel, die die schalltechnischen Orientierungswerte überschreiten und Lärmschutzmaßnahmen erforderlich machen.

Ergebnisse und Beurteilungen (mit Schallschutzwand)
Es wurden mehrere Varianten (unterschiedliche Höhen) des aktiven Schallschutzes auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die Untersuchung hat der Wahl der Höhe der Schallschutzwand neben der Minderungswirkung auch städtebauliche Aspekte (Einpassung in das städtebauliche Gesamtbild) berücksichtigt und der Nutzen gegenüber den Nachteilen aufgewogen.

Aus dieser Überlegung resultiert die Planung einer schallabsorbierenden Schallschutzwand mit einer Höhe von 5,01 bis 5,6 m über zukünftiger Geländeoberfläche, die vor Fertigstellung der ersten Gebäude zu errichten ist.Unter Berücksichtigung der vorgesehen Schallschutzwand ergeben sich vor allem für die unteren Etagen eine deutliche Minderung der Lärmbelastung tags und nachts. Im 2. Obergeschoss sind die Pegelminderungen erwartungsgemäß geringer.

Die Maßnahmen, die aus dem Gutachten abgeleitet wurden können Sie hier einsehen.

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