FelderhofBlog

Informationen zum Projekt

Verkehrsführung

Die Erschließung des Bauvorhabens Felderhof II soll über die Straße „Zur Spiegelglasfabrik“ erfolgen, die an die Volkardeyer Straße angebunden ist. Aufgrund der zusätzlichen Wohneinheiten wird mit einem erhöhtem Verkehrsaufkommen im Bereich Volkardeyer Straße/Zur Spiegelglasfabrik/Felderhof gerechnet.

Blick auf die Kreuzung Volkardeyer Straße

Blick auf die Kreuzung Volkardeyer Straße

Um zu gewährleisten, dass auch mit dem zusätzlichen Verkehr ein weitgehend reibungsloser Verkehrsablauf in diesem Bereich möglich ist, wurde im April 2007 eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben, die bei der Änderung zum Bebauungsplan berücksichtigt wurde. Dabei wurde selbstverständlich auch das Verkehrsaufkommen berücksichtigt, das durch den bestehenden Lidl-Markt verursacht wird, dessen Parkplätze ebenfalls an die Straße zur Spiegelglasfabrik angebunden sind. Das Verkehrsgutachten wurde von der IGS – Ingenieursgesellschaft Stolz mbH aus Kaarst erstellt.

Da das neue Wohngebiet zwischen der Straße Felderhof im Westen und einer bereits bestehenden Planstraße im Osten liegt, wäre eine Erschließung über beide Straßenzüge möglich. Aus verkehrlicher Sicht ist die Erschließung über die Planstraße wünschenswert, um den Verkehrsfluss auf der Straße Felderhof möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die Planungen von InDor sehen daher eine alleinige Erschließung über die Planstraße vor.

Obwohl die Belastungen der Kreuzungsbereiche erhöht werden, ist der Verkehrsfluss nach Aussage der Verkehrsgutachter grundsätzlich gewährleistet. Es ist jedoch eine Anpassung der Ampelanlage am Knoten Volkardeyer Straße / Zur Spiegelglasfabrik sowie eine Teilsignalisierung am Knoten Felderhof / Zur Spiegelglasfabrik erforderlich. Die Kosten für diese Änderungen werden von InDor übernommen.

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10 Kommentare zu “Verkehrsführung

  1. Klaus Vienken, Rügenstr. 8 40880 Ratingen
    1. Mai 2012

    Bitte bleiben Sie bei der Darstellung doch bitte bei der Wahrheit. Nicht nur die innere Erschließung des Neubaugebietes ist zukunftsorientiert zu lösen, auch die Anbindung an das vorhandene Straßennetz. Das von Ihnen zitierte Gutachten von IGS hat doch die Bezeichnung Gutachten gar nicht verdient, es sei denn, man spricht von einem Gefälligkeitsgutachten. Sicherlich ist die Verkehrsanbindung auch an dieser Stelle zu lösen, aber mit erheblichem planerischem und insbesondere finanziellem Aufwand. Hier wird wieder die in Ratingen übliche Praxis vollzogen, erst mal bauen und die Problemlösungen auf später verschieben, wie in Breitscheid. So sollte nicht weiter verfahren werden

  2. InDor
    1. Mai 2012

    Die Stadt Ratingen hat diese Verkehrsanbindung ebenfalls durch einen Verkehrsgutachter untersuchen lassen, der zu dem gleichen Schluss kommt wie das Büro IGS.

  3. Klaus Vienken, Rügenstr. 8 40880 Ratingen
    1. Mai 2012

    Diese Aussage ist schlicht unzutreffend. Das städtische Gutachten kommt zwar zu dem Ergebnis, dass das vorgesehene Bauvolumen abwickelbar ist bei entsprechender Anpassung der Erschließungswege, die Qualität der Anbindung wird aber mit gerade einmal „ausreichend“ bewertet. Eine sehr gute oder zumindest gute Anbindungsvariante wird aufgezeigt, aber gleichzeitig auf die notwendigen hohen Realisierungskosten hingewiesen. Wenn Sie als Investor bereit sind, diese Kosten zu tragen, sehe ich technisch auch keine Probleme. Aber mit einer nur „ausreichenden“ Lösung sollte man sich an dieser Stelle nach den gemachten Erfahrungen an anderen Standorten in Ratingen auf gar keinen Fall begnügen. Suchen Sie sich doch bitte bei der Bewertung von „Gutachten“ nicht nur die Teile aus, die in Ihr Konzept passen. Wir Bürger möchten schon ganz gerne richtig und umfassend unterrichtet werden, sonst sollten Sie sich dieses Forum ersparen.

  4. InDor
    7. Mai 2012

    In Großstädten ist eine „ausreichende“ Verkehrsabwicklung in der morgendlichen Spitzenstunde keine ungewöhnliche Situation und bedeutet, dass der Verkehr ohne größere Probleme abgewickelt werden kann. Außerhalb dieser Spitzenstunde sind die Bewertungen deutlich besser.

  5. Klaus Vienken, Rügenstr. 8 40880 Ratingen
    7. Mai 2012

    Ich hatte erwartet, es mit einem zukunftsorientierten Unternehmen zu tun zu haben. Ihre Aussage erschüttert mich und bestärkt mich in der Annahme, dass der Ertrag und nicht die Qualität der Planung für Sie entscheidend ist. Eine Vekehrsanbindung eines Neubauprojektes sollte auch in den Hauptverkehrszeiten mindestens befriedigend sein, sonst sind auch die eigenen Kunden auf Dauer unzufrieden. Sie scheinen nach der Maxime zu arbeiten, es muss nur irgendwie gehen. Für die Zukunft muss sich dann eben die Kommune Gedanken machen und die Folgekosten tragen, wie bereits bei vielen anderen Projekten in Ratingen. Hoffentlich sind wenigstens einige Politiker zwischenzeitlich wach geworden!!

  6. Rolf Pollak
    13. Mai 2012

    Wer jeden Morgen das Gebiet Felderhof verlässt weiß, das der Knoten Volkardeyer Straße / Spiegelglasfabrik / Felderhof heute schon überlastet ist. Wenn jetzt die geplante Bebauung dazu kommt und später noch der Verkehr vom entfallenden Bahnübergang Sandstraße dann gute Nacht. Hier ist enormer Bedarf an Verkehrsplanung erforderlich, der aber auch gesamtheitlich betrachtet werden muss, was aber nicht im Sinne des Investors ist – viel Bauen kostet viel Geld. Ein Ansatz wäre z.B. den Verkehr aus der bisherigen Bebauung aufzusplitten. So könnte der gesamte Verkehr aus der August-Wendel-Straße (und nicht nur die letzten 100m so wie es im Moment ist) über den Halbenkamp und das Seeufer zur Volkardeyer Straße geführt werden (Aufwand wären 4 Straßenpfosten versetzen). Das das den Anwohnern vom Halbenkamp nicht gefällt ist klar, aber zumindest würde der Verkehr verteilen.

  7. InDor
    14. Mai 2012

    Neben unserer Verkehrsuntersuchung hat auch die Stadt Ratingen ein weiter gefasstes Gutachten erstellen lassen. Hierin wurde auch der Planfall Verkehrsentwicklung Sandstrasse (Schließung des Bahnübergangs) mit einbezogen. Beide Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass eine Abwicklung der Verkehre möglich ist, hierzu jedoch auch Maßnahmen notwendig werden. Es wird einerseits eine Optimierung der Ampelschaltung an der Volkardeyerstrasse erfolgen müssen und zudem eine weitere Ampelanlage an der Einmündung Felderhof/ Zur Spiegelglasfabrik geben müssen, die aufeinander abgestimmt werden. Zur Parkplatzsituation sieht die Planung zur Zeit mindestens zwei Stellplätze je Einfamilienhaus vor. Je Wohneinheit im Geschosswohnungsbau ist mindestens ein Stellplatz vorgesehen. Dabei sollen zum Teil Stellplätze in Tiefgaragen, Garagen, Carports als auch nicht überdachte Stellplätze in den Wohngebieten zur Anwendung kommen. Darüber hinaus wird im öffentlichen Straßenraum eine ausreichende Zahl an Parkplätzen für Besucher etc. vorgehalten.

  8. Kerstin Rottschäfer
    16. Mai 2012

    Ich möchte mich ausdrücklich den Aussagen von Herrn Vienken anschließen. Als Investor müssen sie sich nach den wenigen aber deutlichen Kommentaren in diesem Blog und den Bürgergesprächen zu diesem Thema auch planerisch damit auseinander setzen, dass Sie uns als Anwohner von Felderhof I und Felderhoif II bisher nicht überzeugen konnten. Sonst nützt dieser ganze Blog nichts.

    Außerdem möchte ich auf weiteres Problem hinweisen:
    Der Lidl – Parkplatz ist zwar „autoverkehrstechnisch“ an die Strasse Spiegelglasfabrik angeschlossen, aber nicht für Fußgänger und Radfahrer. Das hat zur Folge, dass dieser Parkplatz für als Parkraum für Bewohner oder Besucher (Artzpraxen, kleiner Geschäfte…) der geplanten höheren Wohnbebauung vorne gegenüber den Lidl eben nicht genutzt werden kann (anderes als z.B. der Parkplatz vor dem EDEKA in Ratingen Ost). Und dann fällt wieder auf, dass die hohen Häuser recht nah der Strasse stehen, ohne verbreiteten Fußweg, Radweg (beidseitig) und Parkbuchten. Eine spätere BEnutzung nihct nur von Autofahrern kann da höchstens „ausrechend“ werden, wenn nicht gar schlechter
    Auch die Anbindung Richtung Strasse Felderhof (wieder für Fußgänger und Radfahrer) ist nicht verbessert worden, Der Fußweg ist extrem schmal, Radfahrer nutzen die Strasse.

  9. InDor
    18. Mai 2012

    Der Lidl-Parkplatz ist ausschließlich für die Besucher dieses Marktes ausgelegt. Dies ist ein Privatparkplatz der Fa. Lidl und kann daher auch keine Berücksichtigung bei der Stellplatzplanung des Neubaugebietes finden. Bei neu zu errichtenden Gewerbeflächen (z.B. Arztpraxen) sind daher zusätzliche Parkflächen anzulegen, was auch bereits in der nördlichen „Spitze“ des Baugebietes berücksichtigt wurde.

    Der Ausbau der Fuß-, Radwege- und Straßenflächen im Baugebiet wird im weiteren Planungsverfahren näher konkretisiert. Die Flächen hierfür werden entsprechend zur Verfügung gestellt.

  10. Pingback: Wohnbauliche Entwicklung | FelderhofBlog

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. April 2012 von in Erschließung, Startseite und getaggt mit , , , , , , .
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