FelderhofBlog

Informationen zum Projekt

Wegekonzept

Die Haupterschließung des Plangebietes soll über die bereits vorhandene Straße Zur Spiegelglasfabrik erfolgen. Diese führt an der nördlichen Seite des Gebiets entlang und bis zum bestehenden Wendehammer auf das Gelände.

 

Die bereits bestehende Erschließungsstraße nebst Wendehammer

Die bereits bestehende Erschließungsstraße nebst Wendehammer

Die Straße Zur Spiegelglasfabrik soll dabei über den Wendehammer hinaus zu einer Hauptachse zu verlängern. Von ihr könnten so später die Wohnstraßen abzweigen und die einzelnen Grundstücke und Wohneinheiten erschlossen werden. Die Wohnstraßen wären als verkehrsberuhigter Bereich konzipiert.

Das Erschließungskonzept sieht keine Ein- und Ausfahrtswege für Automobile längs der Straße Felderhof vor. Der maßgebliche Verkehr soll über die Hauperschließungsachse abgewickelt werden, also über die Straße Zur Spiegelglasfabrik und die Kreuzung Volkardeyer Straße. Aus diesem Grund sind die im Lageplan vorgesehenen Wegeanschlüsse an den Felderhof I und an die Straße Felderhof ausschließlich als Fuß- und Radwege gedacht und nicht für den privaten Autoverkehr freigegeben.

Das Wegekonzept

Das Wegekonzept

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11 Kommentare zu “Wegekonzept

  1. Manfred Botz
    1. Mai 2012

    Nach meiner Meinung ist die Bebauung einfach zu eng. Es läßt zu wenig Parkraum für die Anlieger, die aus der Erfahrung mit zwei Autos kalkuliert werden müssen und nicht so wie scheinbar angedacht.

  2. InDor
    1. Mai 2012

    Die Dichte der Bebauung ist nicht höher als die im „Felderhof I“ und „Felderhof alt“. Bei der vorliegenden Planung sind zwei private Parkplätze pro Haus vorgesehen. Zusätzlich werden in den Straßen weitere öffentliche Stellplätze angelegt.

  3. Joerg Richter
    1. Mai 2012

    Ich finde es immer gut, wenn neuer Wohnraum geschaffen wird. Die Projekte die Interboden realisiert hat, sind sehr erfolgreich gewesen. ( Kant Höfe in Heiligenhaus oder aber auch das Quartis in Ratingen.Vielleicht denkt man bei der Planung auch an mögliche Käuferschichten, etwa Alleinstehende, die ein neues, bezahlbares der Wohnungsgröße Eigentum entsprechen, suchen.

  4. InDor
    1. Mai 2012

    In diesem Baugebiet werden sowohl Einfamilienhäuser als auch Wohnungen realisiert. Bei den Wohnungen wird es auch kleinere Einheiten geben.

  5. Ralf Weidenmüller
    12. Mai 2012

    Bei dieser dichten Bebauung und geschätzten 2 Autos je Wohneinheit habe ich große Bedenken, dass der Verkehr von der Straße Felderhof ohne Rückstau abfließen kann. In den Stoßzeiten kommt es bereits jetzt durch Lidl zu Rückstaus. Ist es angedacht die jetzigen Sperrungen von Straßen (z.B. an der Schwarzbachklinik) aufzuheben?

  6. InDor
    14. Mai 2012

    Neben unserer Verkehrsuntersuchung hat auch die Stadt Ratingen ein weiter gefasstes Gutachten erstellen lassen. Hierin wurde auch der Planfall Verkehrsentwicklung Sandstrasse (Schließung des Bahnübergangs) mit einbezogen. Beide Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass eine Abwicklung der Verkehre möglich ist, hierzu jedoch auch Maßnahmen notwendig werden. Es wird einerseits eine Optimierung der Ampelschaltung an der Volkardeyerstrasse erfolgen müssen und zudem eine weitere Ampelanlage an der Einmündung Felderhof/ Zur Spiegelglasfabrik geben müssen, die aufeinander abgestimmt werden. Zur Parkplatzsituation sieht die Planung zur Zeit mindestens zwei Stellplätze je Einfamilienhaus vor. Je Wohneinheit im Geschosswohnungsbau ist mindestens ein Stellplatz vorgesehen. Dabei sollen zum Teil Stellplätze in Tiefgaragen, Garagen, Carports als auch nicht überdachte Stellplätze in den Wohngebieten zur Anwendung kommen. Darüber hinaus wird im öffentlichen Straßenraum eine ausreichende Zahl an Parkplätzen für Besucher etc. vorgehalten.

  7. Kerstin Theisen
    2. Juni 2012

    Bei der Betrachtung des Bebauungsplanes, habe ich den Eindruck, daß die neue Siedlung mindestens genauso eng bebaut werden soll, wie die bisher bestehende Felderhofsiedlung I.
    Die von Ihnen stammende Aussage, dass die Dichte der Bebauung nicht höher ist als die im “Felderhof I”, ist genau das Problem, denn schon in dieser Siedlung ist der Parkraum viel zu knapp bemessen. Die wirklich minimal geplanten öffentlichen Stellplätze reichen hier bei weiten nicht aus und werden in der neuen Siedlung genauso wenig ausreichen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass fast alle „Kinder“ noch einige Jahre bis zur Führerscheinreife brauchen. Wie die Situation jedoch dann aussehen wird, ist für Sie als erfahrene Bauplaner ja sicherlich vorauszusehen.
    Der Parkplatzmangel tritt natürlich nicht in den Vormittagsstunden auf, in denen es tatsächlich auch freie Stellplätze gibt, sondern an Nachmittagen oder Wochenenden, die bei Familien nun mal Besuchszeit aber auch Spielzeit der Kinder auf der Straße ist. Zu diesen Zeiten wird aus Parkplatzmangel sehr häufig auf den Straßen und Wegen geparkt. Dies hat zur Folge, dass das Spielen auf der Spielstrasse fast nicht mehr möglich, da viel zu gefährlich ist. Dies kann nicht Sinn und Zweck der angepriesenen Spielstrassen sein.
    Auch die Tatsache, dass zu jedem Haus zwei Stellplätze gehören, ist Augenwischerei. Denn diese zwei Stellplätze befinden sich auch in der neuen Siedlung bei der überwiegenden Zahl der Wohneinheiten hintereinander, d. h. ständiges Rangieren ist an der Tagesordnung. Für Besucher kann dieser Platz auch nicht gedacht sein, da die meisten Hauseigentümer in der heutigen Zeit zwei Autos besitzen.
    Die geplante Verkehrsführung, wie der Bebauungsplan der Siedlung Felderhof II ist in meinen Augen katastrophal und ich möchte Ihnen dringend empfehlen unter den vielen, bereits von anderen angemerkten, und oben genannten Gesichtspunkten Ihr Konzept zu überdenken

    • InDor
      12. Juni 2012

      Guten Tag Frau Theisen, vielen Dank für Ihre konstruktiven Hinweise.

      Wir haben speziell Ihren Kritikpunkt bezüglich der hintereinander gelagerten Parkplätze aufgegriffen und uns Gedanken über eine Anordnung der benötigten Stellplätze gemacht, die effizient und zugleich komfortabel für die Nutzer wäre.

      Einen ersten Lösungsansatz haben wir im Beitrag Parkplätze auf den Blog gestellt.
      Wir freuen uns auch weiterhin auf Kommentare und Anregungen!

  8. Schmitt
    12. Juni 2012

    Hallo zusammen,

    auch ich finde die Bebauung deutlich zu eng. Sicherlich, man will so viel wie möglich Häuser und Wohnungen auf der Fläche bauen um den Gewinn aus den Immobilien zu steigern.

    Dadurch wird meiner Meinung nach die Region Felderhof an Wert verlieren und ein Teil von Ratingen West werden.
    Auch die Parkplatzsituation ist für uns Anwohner schon schlimm genug und wird sich durch Felderhof 2 weiter verschlechtern.
    Am Wochenende bleibt den Besuchern teilweise gar keine andere Wahl als auf der Spielstraße zu parken.

    Die Verkehrsleitung ist zu Spitzenzeiten nicht ausreichend, die Ampelphasen rauben manchmal einem den Nerv…
    Ich denke, dass eine „Hochwertigere“ Bebauung, welche großzügiger und vorallem güner bzw. weitläufiger angelegt ist, geeigneter wäre. Mehr Grünflächen, mehr Parkplätze, mehr Lärmschutz, bessere Verkehrsleitung.

    Weniger Wohneinheiten die dafür wertstabiler sind und eine demensprechende Klientel anzieht.
    Eventuell könnte man dann auch von den schuhkartonartingen Reihenhäusern abstand nehmen.

    Dadurch würde weniger Belastung für den Boden und weniger Verkehr entstehen.

    Abgesehen von der Lärmbelästigung der Bahn ist es im Moment ein schönes Viertel und ich möchte nicht das es zu einem weiteren Massenwohnghetto verkommt.

    Ausserdem mag ich mir die Schmutz und Lärmbelastung in der Zeit der Bebauung gar nicht vorstellen.

  9. InDor
    19. Juni 2012

    Hallo, wir danken Ihnen für Ihre kritischen Anmerkungen.

    Wir haben unsere bisherigen Entwürfe geprüft und überarbeitet. In Form von drei unterschiedlichen Entwurfsskizzen möchten wir Ihnen gerne die ersten Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen.

    Unsere Änderungen betreffen viele der von Ihnen angesprochenen Punkte:
    die Einbindung markanter und weitläufiger Grünflächen,
    Überlegungen im Hinblick auf die Stellplätze und
    die Möglichkeit die Lärmschutzwand durch einen „grünen Wall“ umzugestalten.

    Uns würde Ihre Meinung interessieren und freuen uns auf Ihre Kommentare!

  10. Pingback: Wohnbauliche Entwicklung | FelderhofBlog

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. April 2012 von in Erschließung, Startseite und getaggt mit , , , , , , .
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