FelderhofBlog

Informationen zum Projekt

Wie geht es weiter am Felderhof II?

Im wirksamen Flächennutzungsplan der Stadt Ratingen ist das Gelände der ehemaligen Spiegelglasfabrik als Gewerbegebiet ausgewiesen. Dem gegenüber steht das Potenzial, die mit Felderhof I bereits begonnene Wohnbebauung fortzusetzen.

Das Plangebiet wurde ursprünglich gewerblich genutzt. In der Zeit zwischen 1900 und 1962 wurde innerhalb des Plangebietes eine Spiegelglasfabrik betrieben. So lässt auch der Name der nördlich an das Plangebiet anschließende Straße Zur Spiegelglasfabrik auf die vormalige Nutzung des Geländes schließen.

Nach der Schließung der Spiegelglasfabrik wurde das Plangebiet weiter gewerblich betrieben und nachgenutzt – gewerblich geprägt war das Areal Felderhof schließlich schon immer. Noch bevor die Spiegelglasfabrik eröffnete, fanden sich hier bereits die Ziegelgruben einer Ziegelei, die westlich der heutigen Straße Felderhof stand.

Frühere Nutzung

Frühere Nutzung

Bereits vor einigen Dekaden begann auf den vormals gewerblich genutzten Flächen eine wohnbauliche Entwicklung. So entstand das Wohngebiet Felderhof in direkter Nachbarschaft zum Grünen See.

Wohngebiet Felderhof

Wohngebiet Felderhof

Foto In einer weiteren Entwicklungsstufe entstand das Wohnquartier Felderhof I südlich des Plangebietes Felderhof II.

Häuser Felderhof I

Häuser Felderhof I

 InDor und die Stadt Ratingen sehen nach wie vor einen großen Bedarf für ein Wohngebiet.  Der im April 2012 veröffentlichte Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses der Stadt Ratingen belegt dies nachdrücklich. Wohnbauland ist ein knappes Gut. Ein Beweis dafür ist die außerordentlich geringe Zahl (38) an Kaufverträgen, die 2010 abgeschlossen wurden.

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7 Kommentare zu “Wie geht es weiter am Felderhof II?

  1. Frank Schmidt
    27. April 2012

    Gute Idee dieser Internet Blog. Das Projekt interessiert mich, wann kann wohl gebaut werden?

  2. InDor
    27. April 2012

    Vielen Dank für Ihr Interesse am FelderhofBlog. Wir möchten über diesen Blog nochmals in einen Dialog mit interessierten Bügerinnen und Bürgern eintreten. Die Erkenntnisse sollen in das Bebauungsplanverfahren zur Schaffung von Baurecht einfließen. Wir würden uns freuen wenn im nächsten Jahr Baubeginn wäre.

  3. Dr. Suzanne Augenstein
    12. Mai 2012

    Als Anwohnerin (Felderhof 1) sehe ich große Probleme, sollte es zu einer Wohnbebauung mit vielen Wohneinheiten kommen.
    Für den PKW-Verkehr verfügt die Siedlung nur über zwei Ausgänge zur Volkardeyer Straße, die bereits jetzt zu Stoßzeiten überlastet sind, so dass Wartezeiten entstehen, um die Siedlung verlassen zu können. Diese Situation ist auch nicht ungefährlich, wenn z.B. Notarztwagen oder Feuerwehr involviert sind. Ein größeres Verkehrsaufkommens als vorhanden ist daher ohne eine weitere Zufahrt zur Siedlung nicht zu bewältigen.
    Ein weiteres Problem sind Parkplätze. Seit der Fertigstellung von Felderhof 2 gibt es in der Siedlung ein Parkplatzproblem, da die Stellplätze knapp geworden sind.
    Sollte das Verkehrsaufkommen noch dichter werden, kann an der Fußgängerampel zur Karl-Arnold-Schule weitere Gefahr für Kinder durch abbiegende Autos entstehen.
    Obwohl es sicher wünschenswert wäre, in Ratingen neues Bauland zu erschließen, ist dieses Gelände für eine dichte Wohnbebauung definitiv nicht geeignet. Gravierende Probleme wären vorprogrammiert.
    Dr. Suzanne Augenstein, Am Brennofen 13, 40880 Ratingen

  4. Markus Menne
    12. Mai 2012

    Ich gebe Frau Dr, Augenstein völlig recht. Zu den Stoßzeiten ist die Kreuzung bei LIDL schon jetzt völlig überfordert. Bereits vor der Bebauung muss eine Lösung, die jeder als befriedigend empfindet, gefunden werden. Ansonsten steht der wie bei vielen Neubauprojekten entstandene Kollaps bevor.

  5. InDor
    14. Mai 2012

    Neben unserer Verkehrsuntersuchung hat auch die Stadt Ratingen ein weiter gefasstes Gutachten erstellen lassen. Hierin wurde auch der Planfall Verkehrsentwicklung Sandstrasse (Schließung des Bahnübergangs) mit einbezogen. Beide Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass eine Abwicklung der Verkehre möglich ist, hierzu jedoch auch Maßnahmen notwendig werden. Es wird einerseits eine Optimierung der Ampelschaltung an der Volkardeyerstrasse erfolgen müssen und zudem eine weitere Ampelanlage an der Einmündung Felderhof/ Zur Spiegelglasfabrik geben müssen, die aufeinander abgestimmt werden. Zur Parkplatzsituation sieht die Planung zur Zeit mindestens zwei Stellplätze je Einfamilienhaus vor. Je Wohneinheit im Geschosswohnungsbau ist mindestens ein Stellplatz vorgesehen. Dabei sollen zum Teil Stellplätze in Tiefgaragen, Garagen, Carports als auch nicht überdachte Stellplätze in den Wohngebieten zur Anwendung kommen. Darüber hinaus wird im öffentlichen Straßenraum eine ausreichende Zahl an Parkplätzen für Besucher etc. vorgehalten.

  6. Jesica
    1. Juni 2012

    Ich stimme Frau DR. Augenstein auch zu wenn ich zum Beispiel meine Kinder in die Schule bringe gibt es jetzt schon schwierigkeiten und wenn es dann noch mehr Häuser werden … also ich bin nicht dafür es wird auch probleme mit der Ampelschaltung geben dann werden diese nämlich auch nicht mehr helfen ! Ich finde es sollte etwas anderes gebaut werden oder es sollte alles so bleiben wie es ist !!!
    Dr. Jesica Van der wart

  7. Detlef Mankartz
    3. Juni 2012

    Ich stehe jeglicher andersartiger Nutzung des Gebietes als der momentanen positiv gegenüber. Die Fläche verkommt seit Jahren zu einem riesigen Hundeklo und Areal für mehr oder weniger zwielichtige Zirkusunternehmen. Das grundsätzliche Vorhaben einer Wohnbebauung ist aus meiner Sicht wünschenswert, wobei die längst bekannten Bedenken und Einwände (Bodenbelastung, Baudichte, Verkehr, Lärm) bei der Planung eine größere Rolle einnehmen sollten, als sich nur auf die „Gesetzeslage“ und ein oder zwei Gutachten zu berufen. Natürlich ist das unternehmerische Bestreben eines Baunternehmens, soviel Wohraum wie möglich auf einer begrenzten Fläche zu schaffen (also Gewinnmaximierung…), auch nachvollziehbar. Über die geplante Baudichte, die zu erwartende Lärmbelastung und die damit verbundenen Nachteile sollte sich jeder Immobilieninteressent selbst im Klaren sein, das kann nicht das Problem des Bauunternehmers sein. Wenn diese Nachteile zu schwerwiegend sind, wird sich auch kaum ein Interessent finden, und damit wäre das Projekt für den Bauträger sowieso gescheitert. Ein Verkehrsproblem kann ich allerdings so nicht erkennen. Dass es zur Hauptverkehrszeit auch mal zu kurzen Wartezeiten an der Kreuzung kommen kann, ist aus meiner Sicht hinnehmbar, übrigens wäre ich auch selbst betroffen. Stand nicht mal eine Rampenanbindung der Strasse „Zur Spiegelglasfabrik“ an den Brückenkopf Richtung Düsseldorfer Straße zur Diskussion ? Ist wohl aus Kostengründen sofort wieder verworfen worden….

    In diesem Sinne

    Detlef Mankartz, Höltgenweg

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. April 2012 von in Planungsstand, Startseite und getaggt mit , , , , , , .
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